Verantwortlich: Swantje Kammerecker
Bereitgestellt: 15.08.2026
Aug in Aug mit einem mächtigen Steinadler: Diese beeindruckende Erfahrung lässt nachdenken über den König der Lüfte, wie er bereits in der Bibel beschrieben wird.
Swantje Kammerecker,
Von Dagmar Doll
Haben Sie schon mal einem Steinadler in die Augen geblickt? Ich schon, bei einer Greifvogelschau in Malbun. Was für ein imposantes Tier er doch ist, der König der Lüfte. Mit Krallen, grösser als meine Hand und einem Schnabel, den niemand, weder Mensch noch Tier, im Nacken spüren möchte.
Welch eine Kraft, welch eine Dimension. Wir erfuhren, dass er eigentlich nicht so weit hinunterkommt zu uns, sondern lieber in seinen Höhen bleibt. Sommer wie Winter, auf bis zu 4000 Metern. Da durchzukommen und hier sogar noch Kinder gross zu ziehen ist praktisch unmöglich. Er aber schafft es. Mit einem Steinbock als Nahrung in der Woche kommt er über den Winter.
Dieser Anblick hat mich tief beeindruckt und ich stelle mir vor, wie majestätisch dieser wunderschöne Vogel durch die Lüfte gleitet. Und was das für ein Ausdruck von Überlegenheit und Freiheit das ist. Woher rührt diese Faszination? Wünsche ich mir für die freien Tage, die ich erleben darf, ebensolche Leichtigkeit und Freiheit? Oder will ich mich aufschwingen zu neuen Ideen, weg von mancher zu Boden drückenden Alltagslast? Wie der Adler mich von einer unsichtbaren Kraft getragen fühlen? - Sicher ist von allem etwas dabei!
Solche Fragen haben sich die Menschen früher auch schon beim Anblick dieser imposanten Tiere gestellt. Bereits im Alten Testament der Bibel gibt es mehrere Stellen, in denen der Adler vorkommt. Ich mag besonders diesen Vers aus dem Buch Jesaja (40,31), wo es heißt: „Die auf Gott vertrauen, werden neue Kraft bekommen. Sie werden auffliegen mit Flügeln wie Adler, werden laufen und nicht müde werden.“ Damit ist sicher nicht die Wiederherstellung grenzenloser körperlicher Schnelligkeit und Fitness gemeint. Eher geht es um das Gewinnen einer neuen Perspektive und Weite, die beflügelt und darum, über sich selbst hinaus zu wachsen und den Flug des Glaubens zu wagen.
Gerade in Zeiten, wo es uns nicht so gut geht, z.B. wenn die Kräfte im Alter schwinden, wenn wir krank sind oder um einen lieben Menschen trauern, brauchen wir tröstliche Bilder, die Mut machen. Sollten wir uns davon nicht einen Vorrat anlegen, so wie es in einem alten Bilderbuch die Feldmaus Frederik macht? Die kleine Maus lebt auf einem Bauernhof und sammelt im Frühjahr und Sommer Sonnenstrahlen, Farben und Wörter. Als der dunkle und kalte Winter kommt, teilt er mit seiner Familie die gesammelten Sonnenstrahlen, um sie zu wärmen, die Farben, um den Winter weniger grau und trist sein zu lassen, und die Worte in Form eines Gedichtes.
Ja, so wäre es schön, geht aber auch deutlich an der Realität vorbei. Da würde ein Steinadler allenfalls drüber lachen, weiss er doch, dass er mit gesammelten Sonnenstrahlen weder durch den Winter noch durch den Sommer kommt. Er würde sich sicher über die dümmliche Maus freuen, die für ein ihn ein feiner Snack darstellt. Und doch ist etwas daran.
Wenn ich von Menschen höre, die im Juni kaum mehr können, weil doch alles noch vor den Ferien passieren muss, dann lohnt es sich doch vielleicht einen Energiespeicher anzulegen. Ich will das mal versuchen und froh machende, leuchtende und stärkende Bilder innerlich abspeichern in der Hoffnung, darauf zurückgreifen zu können in kargen Lebenszeiten.
Das Ihnen geschilderte Sinnbild des Adlers, der dem Himmel und nicht der Erde gehört, zählt fest dazu. Dann können wir auch froh im bekannten Lied: „Lobe den Herrn“ singen: „der wie auf Flügeln des Adlers dich sicher geführet.“
Haben Sie schon mal einem Steinadler in die Augen geblickt? Ich schon, bei einer Greifvogelschau in Malbun. Was für ein imposantes Tier er doch ist, der König der Lüfte. Mit Krallen, grösser als meine Hand und einem Schnabel, den niemand, weder Mensch noch Tier, im Nacken spüren möchte.
Welch eine Kraft, welch eine Dimension. Wir erfuhren, dass er eigentlich nicht so weit hinunterkommt zu uns, sondern lieber in seinen Höhen bleibt. Sommer wie Winter, auf bis zu 4000 Metern. Da durchzukommen und hier sogar noch Kinder gross zu ziehen ist praktisch unmöglich. Er aber schafft es. Mit einem Steinbock als Nahrung in der Woche kommt er über den Winter.
Dieser Anblick hat mich tief beeindruckt und ich stelle mir vor, wie majestätisch dieser wunderschöne Vogel durch die Lüfte gleitet. Und was das für ein Ausdruck von Überlegenheit und Freiheit das ist. Woher rührt diese Faszination? Wünsche ich mir für die freien Tage, die ich erleben darf, ebensolche Leichtigkeit und Freiheit? Oder will ich mich aufschwingen zu neuen Ideen, weg von mancher zu Boden drückenden Alltagslast? Wie der Adler mich von einer unsichtbaren Kraft getragen fühlen? - Sicher ist von allem etwas dabei!
Solche Fragen haben sich die Menschen früher auch schon beim Anblick dieser imposanten Tiere gestellt. Bereits im Alten Testament der Bibel gibt es mehrere Stellen, in denen der Adler vorkommt. Ich mag besonders diesen Vers aus dem Buch Jesaja (40,31), wo es heißt: „Die auf Gott vertrauen, werden neue Kraft bekommen. Sie werden auffliegen mit Flügeln wie Adler, werden laufen und nicht müde werden.“ Damit ist sicher nicht die Wiederherstellung grenzenloser körperlicher Schnelligkeit und Fitness gemeint. Eher geht es um das Gewinnen einer neuen Perspektive und Weite, die beflügelt und darum, über sich selbst hinaus zu wachsen und den Flug des Glaubens zu wagen.
Gerade in Zeiten, wo es uns nicht so gut geht, z.B. wenn die Kräfte im Alter schwinden, wenn wir krank sind oder um einen lieben Menschen trauern, brauchen wir tröstliche Bilder, die Mut machen. Sollten wir uns davon nicht einen Vorrat anlegen, so wie es in einem alten Bilderbuch die Feldmaus Frederik macht? Die kleine Maus lebt auf einem Bauernhof und sammelt im Frühjahr und Sommer Sonnenstrahlen, Farben und Wörter. Als der dunkle und kalte Winter kommt, teilt er mit seiner Familie die gesammelten Sonnenstrahlen, um sie zu wärmen, die Farben, um den Winter weniger grau und trist sein zu lassen, und die Worte in Form eines Gedichtes.
Ja, so wäre es schön, geht aber auch deutlich an der Realität vorbei. Da würde ein Steinadler allenfalls drüber lachen, weiss er doch, dass er mit gesammelten Sonnenstrahlen weder durch den Winter noch durch den Sommer kommt. Er würde sich sicher über die dümmliche Maus freuen, die für ein ihn ein feiner Snack darstellt. Und doch ist etwas daran.
Wenn ich von Menschen höre, die im Juni kaum mehr können, weil doch alles noch vor den Ferien passieren muss, dann lohnt es sich doch vielleicht einen Energiespeicher anzulegen. Ich will das mal versuchen und froh machende, leuchtende und stärkende Bilder innerlich abspeichern in der Hoffnung, darauf zurückgreifen zu können in kargen Lebenszeiten.
Das Ihnen geschilderte Sinnbild des Adlers, der dem Himmel und nicht der Erde gehört, zählt fest dazu. Dann können wir auch froh im bekannten Lied: „Lobe den Herrn“ singen: „der wie auf Flügeln des Adlers dich sicher geführet.“

